Das Ergebnis ist eine leistungsfähigere, wartungsfreundlichere und zukunftssichere Website, die gleichzeitig die Grundlage für zukünftige Erweiterungen schafft.
Das Ergebnis ist eine leistungsfähigere, wartungsfreundlichere und zukunftssichere Website, die gleichzeitig die Grundlage für zukünftige Erweiterungen schafft.
Viele der durchgeführten Änderungen bleiben für Besucher im Hintergrund – sie bilden jedoch das Fundament für eine langfristig stabile und leistungsfähige Website. Mit TYPO3 v14, einer modernisierten Projektstruktur und aktuellen Entwicklungswerkzeugen sind wir bestens für kommende Anforderungen gerüstet.
Wir investieren regelmäßig in die technische Weiterentwicklung unserer Projekte. So profitieren unsere Kunden von modernen Technologien, einer hohen Wartbarkeit und einer Plattform, die auch zukünftige TYPO3-Versionen optimal unterstützt.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts war die vollständige Überarbeitung unseres Sitepackages. Dabei haben wir die Architektur an die aktuellen Möglichkeiten von TYPO3 angepasst und die neue Konfiguration über Site Sets umgesetzt. Dadurch lassen sich Einstellungen und Konfigurationen deutlich strukturierter verwalten und einfacher zwischen Projekten wiederverwenden.
Gleichzeitig wurden zahlreiche Bereiche auf die aktuellen Mechanismen von Fluid, Extbase und PHP umgestellt. Veraltete Ansätze wurden konsequent ersetzt und der Quellcode modernisiert. Das verbessert nicht nur die Wartbarkeit, sondern nutzt auch die Möglichkeiten der aktuellen TYPO3-Generation optimal aus.
Im Laufe der Jahre sind verschiedene projektspezifische Erweiterungen entstanden, unter anderem für die Anpassung von news, container sowie unserer eigenen Inhaltselemente.
Im Rahmen der Migration wurden diese bisher getrennten Extensions in einer gemeinsamen Projekt-Extension zusammengeführt. Dadurch entsteht eine klarere Projektstruktur mit weniger Abhängigkeiten und einer deutlich einfacheren Pflege des Quellcodes.
Im Zuge der Modernisierung haben wir uns außerdem dazu entschieden, künftig auf die Verwendung des Bootstrap Packages zu verzichten. Stattdessen setzen wir auf eine eigene, schlanke Implementierung der Standard-Inhaltselemente.
Die TYPO3-Standardelemente wurden von uns vollständig überarbeitet, funktional erweitert und auf Bootstrap 5.3 aktualisiert. Gleichzeitig basiert das Styling nun vollständig auf SASS, wodurch sich Komponenten deutlich flexibler anpassen und projektübergreifend wiederverwenden lassen.
Dieser Schritt reduziert externe Abhängigkeiten, vereinfacht zukünftige TYPO3-Updates und gibt uns die volle Kontrolle über Markup, Styles und Frontend-Komponenten. Gleichzeitig profitieren unsere Kunden von einer besseren Performance, einer leichteren Wartbarkeit und einer modernen technischen Basis für zukünftige Projekte.
Auch unser Frontend-Workflow wurde grundlegend überarbeitet. Der bisherige Build-Prozess auf Basis von Gulp wurde vollständig durch Webpack ersetzt und an moderne Entwicklungs- und Deployment-Prozesse angepasst.
SASS-Stylesheets und TypeScript werden nun über eine zentrale Build-Pipeline kompiliert. Durch die modulare Struktur, automatische Optimierungen und die Generierung produktionsreifer Assets profitieren sowohl die Entwicklung als auch der Betrieb von einer deutlich effizienteren Toolchain. Neue Komponenten lassen sich einfacher integrieren, Änderungen schneller testen und Frontend-Code besser strukturieren.
Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Automatisierung. Der neue Build-Prozess ist vollständig in unsere Deployment- und DevOps-Workflows integriert. Frontend-Assets werden reproduzierbar erzeugt und stehen in jeder Umgebung – von der lokalen Entwicklung über Testsysteme bis hin zur Produktionsumgebung – in identischer Qualität zur Verfügung. Dadurch werden Fehlerquellen reduziert und Deployments deutlich zuverlässiger.
Auch Continuous-Integration- und Continuous-Deployment-Prozesse (CI/CD) profitieren von der neuen Architektur. Build-Schritte lassen sich automatisiert ausführen, wodurch Releases schneller, transparenter und besser nachvollziehbar werden. Gleichzeitig erleichtert die standardisierte Toolchain die Zusammenarbeit im Team und sorgt dafür, dass neue Projekte auf einer einheitlichen technischen Basis starten.
Mit dem Wechsel auf Webpack schaffen wir nicht nur einen modernen Frontend-Workflow, sondern auch die Grundlage für skalierbare Entwicklungsprozesse, automatisierte Deployments und eine zukunftssichere DevOps-Strategie.